Basketball Bezirksmeisterschaften der U14 männlich

01.05.2012 von Hermann Umfahrer

Durch den Turniersieg im Final-Six zur Bezirksmeisterschaftsqualifikation war die Turnerschaft auch Ausrichter der Meisterschaften, bei denen die Nordvertreter gegen die beiden Südersten im KO-System die Gegner um den dritten Platz und das Endspiel ermittelten.

Als Norderster begannen wir das Turnier gegen den Südzweiten TV Weil. Beim Aufwärmen waren die Südbadener mit ihren langen Spielern und deren sicheren Distanzwürfen schon beeindruckend, weshalb die Gastgeber um das Trainergespann Fornoff und Quinto schon entsprechend eingeschüchtert ihre Aufgabe in Angriff nahmen. Weil setzte sich daher in der ersten sechs Minuten mit 0:7 ab. Die Durlacher Auszeit mit deutlichen Worten der Trainer verfehlte dann auch nicht ihre Wirkung und sorgte für ein Verkürzen auf 12:14 zur ersten Viertelpause. Spätestens jetzt war den Durlacher Spielern klar, dass die Gäste zu schlagen waren. So dauerte es nicht mehr lange bis zur ersten Führung mit 17:16. Nun folgte ein Schlagabtausch in dem sich kein Team absetzen konnte, doch je näher die Halbzeit heranrückte, desto stärker wurde das Durlacher Spiel und beim Halbzeitsignal stand es dann 32:25.

In der zweiten Halbzeit durfte die Führung nicht verwaltet werden, sondern es galt diese auszubauen. Das gelang zunächst auch sehr gut mit dem Zwischenstand von 40:27 nach vier Minuten. Doch dann sollte ein Lauf der Weiler auf 43:39 zur letzten Viertelpause verkürzen. Gleich zu Beginn des vierten Viertels schied ein Schlüsselspieler der Gäste mit fünf Fouls aus, was diese aber nicht daran hinderte noch zum 45:45 auszugleichen. Dann erreichte allerdings ein weiterer Topspieler der Gäste sein Foulkontigent, was nun sowohl Angriff, als auch Verteidigung der Südbadener bröckeln ließ. Die verbliebenen fünf Spielminuten wurden zu einem Schaulaufen, bei dem jeder Durlacher Spieler entweder durch gute Verteidigung oder durch Punkte glänzen konnte. Letztendlich endete das Spiel 66:52. Somit war das Finale in der eigenen Halle erreicht, oder wie man in München die Tage so schön sagt das 'Finale dahoam'.

Im zweiten Halbfinale traf dann der Nordzweite Post SG Pforzheim auf den Südersten TB Emmendingen. Dieses Spiel konnten die Breisgauer mit 76:51 für sich entscheiden. Somit war klar, dass im 'kleinen Finale' um 15 Uhr Pforzheim gegen Weil spielen würde und im Finale um 17 Uhr Durlach gegen Emmendingen. Leider verlor Pforzheim auch das Spiel um Platz 3 gegen den TV Weil mit 51:58. Allzu gerne hätte man ein Nordduell als Finale gesehen.

Mit Emmendingen wartete im Endspiel ein Gegner, der bisher kein Spiel der laufenden Saison verloren hatte, also mit einer weißen Weste antrat. Das Spiel begann fast optimal mit einer 6:0-Führung nach drei Minuten. Doch leider endete das Viertel nicht so gut wie es begann. Nach zehn Minuten stand es 12:12. Das zweite Viertel bot dann alles was ein gutes Finalspiel so bieten muss. Erst konnte sich die Turnerschaft mit 19:16 absetzen, ehe Emmendingen die nächsten acht Punkte markierte und mit 19:24 die Führung übernahm. Doch auch die Gäste konnten ihre Führung nicht verwalten. Beim Stand von 26:28 ging es in die Pause.

Das dritte Viertel brachte dann schon eine kleine Vorentscheidung mit sich. Durch konsequentes Verteidigen konnte man viele Schnellangriffe laufen und sich nach 30 Minuten mit 41:34 absetzen. Bis zur 35. Minute gelang es sogar noch den Spielstand bis auf 53:40 zu erhöhen. Nach einer Auszeit der Gäste begannen diese mit einer Presse, worauf die Gastgeber schlecht vorbereitet waren, oft den Ball verloren und kaum noch zu Punkten kamen. Zwei Minuten vor Ende des Spiels mussten dann sowohl Kapitän Johannes Barrho, als auch Moritz Waßmuth das Spiel mit fünf Fouls verlassen, was Emmendingen nochmals einen Schub gab. Allerdings hatten sie am Ende zu spät mit ihrer Aufholjagd begonnen und Durlach konnte das Ergebnis glücklich über die Zeit retten. Endergebnis war dann 57:54.

Damit war man Meister des Bezirks Schwarzwald/Oberrhein. Ein Gefühl, das noch keiner, weder Spieler noch Trainer kannten. Man schaffte das, was zu Beginn der Saison kein einziger für möglich gehalten hätte. Der Dank der Trainer gilt allen, die über das Jahr dabei waren. Jedem Spieler der im Training war, allen Eltern, den Verantwortlichen der Turnerschaft und der Mitstreiterin als Trainerin, Angela Quinto. Es war eine tolle und erfolgreiche Saison zu der jeder seinen Beitrag geleistet hat.

(Bericht von Johannes Fornoff)

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