Die Sportstadt würdig vertreten

25.07.2016 von Mathias Tröndle

Empfang im Karlsruher Rathaus für Athleten von Special Olympics

Der Bürgersaal des Karlsruher Rathauses bot am Donnerstag, 21. Juli 2016, ein buntes Bild. Dafür sorgten viele Dutzend Sportlerinnen und Sportler von Special Olympics (SO), dem Weltverband für Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die in ihren grünen, blauen, gelben oder roten Trikots zum  Empfang erschienen waren.

„Ihr habt die Sportstadt Karlsruhe würdig vertreten“, dankte Bürgermeister Klaus Stapf den gut 90 Athleten, die aus der Fächerstadt im Juni an den Nationalen Spielen von Special Olympics in Hannover teilgenommen hatten. Mit großem Erfolg: Die Sportlerinnen und Sportler von Albschule, Hagsfelder Werkstätten, Hardtwaldschule und der Turnerschaft Durlach (TSD) heimsten jede Menge Medaillen ein. Kamen in vielfältigen olympischen Sportarten von Radfahren und Leichtathletik über Fußball und Tennis bis zu Judo, Tischtennis und Handball auf das Siegertreppchen.

„Die Stadt ist stolz auf Euch“, betonte Stapf nicht nur mit Blick auf Gold, Silber und Bronze, sondern vor allem auch auf „die Leidenschaft, den Einsatzwillen und den Teamgeist“, den die Karlsruher beim olympischen Wettstreit von insgesamt 4.800 Athleten aus der gesamten Republik vorlebten. Für Harald Denecken, den Präsidenten von SO Baden-Württemberg, hatten die Athleten vorbildlich gezeigt, „welch Engagement und welche Leistungsbereitschaft“ SO-Sportler an den Tag legen können.

Mathias Tröndle, der Vorsitzenden der Turnerschaft Durlach, die mit insgesamt 40 Athleten aus ihrer Handballgruppe „Durlach Turnados“ und ihren Judokas „Durlach Mattenfeger“ die größte Delegation aus Karlsruhe in Hannover gestellt hatte, dankte den zahlreichen Helfern, die durch ihren Einsatz bei Organisation und Durchführung das „tolle Ereignis“ erst ermöglicht hatten. Und Stadt und Gemeinderat „für ihre Wertschätzung des SO-Sports“. Tröndle: „Das ist Sport live und pur, der gehört raus aus der sozialen Ecke und mitten hinein in Sport und Gesellschaft“.

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