Durlach Turnados warfen sich zu Gold

23.05.2014 von Mathias Tröndle

Athleten aus Karlsruhe überzeugten bei SO-Spielen in Düsseldorf

Die Halle des Friedrich-Rückert-Gymnasiums tobte. Schüler aller Altersstufen sorgten am Freitagnachmittag, 23. Mai 2014 für eine prächtige Kulisse beim Handballturnier der Nationalen Spiele von Special Olympics, dem weltweiten Sportverband für Athleten mit geistiger Behinderung.

Und die Durlach Turnados der Turnerschaft Durlach warfen sich vor der stimmgewaltigen Kulisse gegen die Konkurrenz von Werden Bremen und dem bayerischen Neuendettelsau zu Gold. Überhaupt überzeugten die Teilnehmer der Turnerschaft bei den Spielen unter Schirmherrschaft von Daniela Schadt, der Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, mit tollen Leistungen. In der stärksten Leistungsgruppe des Handballturniers lieferten die Durlach Turnados Weiß im Spiel um Platz drei Schwarz Weiß Essen einen erbitterten Kampf auf hohem Niveau und mussten sich am Ende mit Platz vier zufrieden geben. „Wir haben uns weiterentwickelt und die Prüfungen gegen hervorragende Gegner glänzend bestanden“, freute sich Turnados-Leiter Sebastian Tröndle über die „Erfolge in Sachen Sport und Inklusion“.

Und auch die zweite Abteilung der mit 41 Sportlern und 17 Betreuern angereisten Turnerschaft bejubelte bei der Siegerehrung am Freitagnachmittag Medaillen. Für die Judokas der Durlach Mattenfeger gab es zweimal Gold, viermal Silber und dreimal Bronze.

Als Medaillensammler zeigten sich auch die Athleten der Hagsfelder Werkstätten, die während der Spiele gemeinsam mit der Turnerschaft in der Jugendherberge Köln-Deutz Quartier bezogen hatten. Im Tennis gab es Gold, im Schwimmen ebenfalls und dazu noch eine Silbermedaille. Die Fußballer schossen sich zu Silber, die Badminton-Spieler zweimal Silber und zweimal Bronze. Ebenfalls gute Platzierungen erreichten auch die Tischtennisspieler der HWK wie auch die Fußballer und Radfahrer der Albschule sowie die Leichtathleten der Hardtwaldschule.

Auch für Manfred W. Schramm, den Delegationsleiter der HWK, waren „die Spiele ein Fest der Begeisterung und glänzender sportlicher Leistungen“. Mit einem Wermutstropfen: „Die Wege zu den einzelnen Sportstätten waren zu weit, die Bekanntheit in der Bevölkerung war zu gering“.

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