Handball Damen: TSD - FV Leopoldshafen 19:14 (9:9)

11.02.2019 von Pia Fischbach

Ersten Spitzenspiel der Damen in der Rückrunde

Am Samstagnachmittag stand ein weiteres schweres Spiel für die Durlacher Damen auf dem Programm. Der FV Leopoldshafen war zu Gast und diesen Gegner durfte man auf keinen Fall unterschätzen.

Die Turnerschaft fand überragend in das Spiel hinein. Die TSD-Abwehr stand sehr kompakt und sobald der FVL einen Torversuch wagte, setzte die Abwehr die Gäste massiv unter Druck. Im Angriff lief der Ball flüssig und ein klares Konzept brachten die Damen auf die Erfolgsspur. So stand es nach 5 Minuten, 5:0 . Erst nach fast 7 Minuten gelang Leopoldshafen der erste Treffer. Das Spiel hatte Durlach eigentlich unter Kontrolle. Die Abwehr war weiterhin stabil und im Angriff erspielte man sich sehr viele Torchancen. Diese konnte man jedoch nicht in Zählbares umwandeln. Es war der Wurm drin bei den Durlacherinnen und so kam es, dass man ab der 18. Minuten kein Tor mehr bis zum Ende der ersten Halbzeit erzielen konnte. Leopoldshafen kam ins Spiel und glich aus zum 9:9.

In der Halbzeitansprache wurde es allen klar, dass man wieder zu sich und vor allem zum unbedingten Willen zurück finden musste, um dieses Spiel für sich zu verbuchen. Das Angriffskonzept wurde nochmals angesprochen, denn da musste man einiges besser machen. Die zweite Halbzeit war zunächst sehr ausgeglichen. Keiner der Mannschaften konnte sich absetzen, was auch daran lag, dass die TSD weiterhin nicht ihre Torchancen nutzte. Erst in der 45. Minute platzte der Knoten. Die Abwehr packte jetzt noch aggressiver zu und die Torhüterleistung steigerte sich nochmals. So spielten die Damen ihr gewohnt gutes Konterspiel. Mit 16:13 setzte man sich leicht ab. Der Angriff agierte besonnen und nicht überhastet. Der Ball lief wieder flüssig und man spielte klare und durchdachte Angriffskombinationen. In den letzten 13 Minuten des Spiels gelang den Gästen noch ein Tor, mehr ließen die Durlacherinnen nicht zu. So brachten die Damen das Spiel sicher mit einem Sieg zu Ende. Es war ein Arbeitssieg, doch ein verdienter Sieg. Mit viel Herz, Teamgeist und Willen. 

Ein Dank geht an ALLE Zuschauer für die überragende Stimmung in der heimischen Weiherhofhalle.

Es spielten: Sarah Dimpfel, Julia Hoffmann – Swantje Kreis (1), Vanessa Wallisch, Jule Miltner (2), Meike Mutter, Denise Hart, Melissa Kurz (2), Pia Fischbach (1), Alexandra Schneider (1), Karen Maier (1/1), Tamara Martin (7), Jessica Heß

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