Handball E-Jugend Camp 2018 oder Energie ohne Ende

30.10.2018 von Pia Fischbach

Am 27.10.2018 fand unser E-Jugend Camp in der Hub statt. 12 motivierte Jungs und 2 gespannte Trainer fieberten schon im Vorfeld erwartungsfroh dem Termin entgegen.

Für 4 Jungs begann der Tag dann kurzfristig schon um 10.00 Uhr in der Weiherhofhalle anstelle erst zum vereinbarten Treffpunkt um 13.00 Uhr. Sie durften der urlaubsbedingt dezimierten D-Jugend erstmals unter die Arme greifen. Da sich alle 4 beim Sieg über Ettlingen auch in die Torschützenliste eintragen durften, war der Start ins Camp damit natürlich mehr als gelungen.

Um 13.00 Uhr trafen dann alle dick bepackt in der Hub ein. Nach dem Aufbau des durch die Eltern vorbereiteten Erfrischungs- und Stärkungsbuffets, konnte es mit der ersten Trainingseinheit losgehen. Endlich konnten wir einmal die ganze Halle für die Übungen verwenden und nutzen das auch voll aus. Die Jungs waren so motiviert, dass sie die eigentliche Ruhepause zwischen den Einheiten eher als Aktivpause gestalteten. So konnten wir uns nach knapp 4 Stunden Training ausgepowert und ausgehungert auf unser Abendessen stürzen – vielen Dank an die Abteilungsleitung für die Organisation!

An Ruhepause war dann aber auch nach dem Essen nicht zu denken. Nachdem der Fokus bisher auf der eigenen Leistung lag, stand jetzt die Leistung anderer im Vordergrund. Es ging zurück in die Weiherhofhalle, in der am Abend sowohl das Spitzenspiel der Damen gegen Malsch als auch das Spiel der 1. Herren gegen Forst geboten wurden. Also erstklassiger Anschauungsunterricht für unsere Jungs. Zum Glück musste nicht allzu sehr mitgefiebert werden, da beide Spiele deutlich für die TSD endeten. So konnten sich die Jungs voll aufs Anfeuern und das exzessive Nachspielen der soeben gesehenen Aktionen verlagern. Wir Trainer wissen nun leider noch nicht ganz, wie wir „No-Look-Pässe“ und Dreher wieder aus dem Repertoire unserer Spieler herausbekommen, auch müssen wir ihnen ab jetzt glaubhaft versichern, dass Harz in der E-Jugend noch nicht zum Standard gehört. Aber alle Jungs waren ebenso glücklich wie die Spieler selbst und so fiel die Nachtwanderung zurück zur Hub nicht allzu schwer.

Wer gedacht hatte jetzt sind sie platt, jetzt alle schnell in die gerichteten Schlaflager auf den Weichbodenmatten, der hatte sich geirrt. Erst nachdem die ersten Wurf- und Penaltykönige des neuen Tages ermittelt wurden, kehrte langsam Ruhe ein und auch vereinzelte Vorhaben bis zum nächsten Morgen durchzuhalten, fielen dem dann doch teilweise plötzlich einsetzenden Schlaf zum Opfer. So waren alle fit genug, am nächsten Morgen das Camp mit gutem Frühstück und etwas Sport ausklingen zu lassen.

Erste geäußerte Gedanken, gleich am darauffolgenden Wochenende erneut ein Camp durchzuführen, lassen sich leider nicht so ohne weiteres umsetzen. Der Spaß den die Jungs am Handball und miteinander hatten und natürlich auch der Spaß den wir als Trainer dabei hatten, ist aber Grund genug das Camp als festen Bestandteil in die Jahresplanung aufzunehmen.

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